OekRKOe_logo50x50.gif (1207 Byte) Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ)

Erklärungen zum Ableben von Papst Johannes Paul II

Bischof Sturm: „Herausragendes Beispiel für Nachfolge Jesu Christi“
„War mit Leben und Wirken ein großer Brückenbauer“

Wien, 6. April 2005 (epd Ö) Als einen „großen Brückenbauer“ und ein „herausragendes Beispiel für die Nachfolge Jesu Christi" hat der evangelisch-lutherische Bischof Mag. Herwig Sturm den verstorbenen Papst Johannes Paul II. gewürdigt.
Die Samstagnacht veröffentlichte Stellungnahme hat folgenden Wortlaut:
„Zum Tod von Papst Johannes Paul II. drücke ich den katholischen Mitchristen die tiefe Anteilnahme der Evangelischen Kirche in Österreich aus. Papst Johannes Paul II. war eine faszinierende Persönlichkeit und ein herausragendes Beispiel für die Nachfolge Jesu Christi mit allen Kräften des Verstandes, der Seele und mit letztem körperlichen Einsatz. Wir gedenken seiner mit hohem Respekt, mit Dank an Gott für diesen bedeutsamen Menschen und im Glauben an die Überwindung des Todes in der Auferstehung Jesu Christi. Mit seinem Leben und Wirken war er der weltweit bekannteste Christ. Sein Eintreten für den Schutz jedes Lebens und gegen den Krieg im Irak war ein Zeugnis, durch das sich auch nichtkatholische Christen vertreten wissen.
Die Bedeutung Papst Johannes Paul II. für die Beseitigung des Eisernen Vorhanges und die Einigung Europas wird in die Geschichte eingehen. Sein Bekenntnis der Schuld und die Bitte um Vergebung für Irrtümer und Versäumnisse der katholischen Kirche, vor allem gegenüber den Juden, war ein großer Schritt zur Versöhnung. Das interreligiöse Gebet in Assisi und die Gesprächsbereitschaft im ökumenischen und interreligiösen Dialog hat Barrieren überwunden und Räume der Begegnung geöffnet.
Persönlich erinnere ich mich noch gut an den Gottesdienst, den der Papst im Kreise von Vertretern der Ökumene in der evangelischen Christuskirche in Salzburg 1988 gefeiert hat, und an die persönliche Begegnung anlässlich des dritten Papstbesuches in Österreich im Salzburger Dom 1998. Für die Beziehung zwischen Lutheranern und Katholiken wird die Unterschrift unter die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, die in der Amtszeit dieses Papstes am Reformationstag 1999 in festlichem Rahmen geleistet wurde, unvergesslich und wegweisend bleiben.
Papst Johannes Paul II. hat die Bitte Jesu, dass alle eins seien, immer wieder angesprochen und eine ehrliche Sehnsucht nach Einheit unter allen Christen vermittelt. Die Umsetzung in konkrete Schritte hat er nicht vollzogen. Dieser Papst war mit seinem Leben und Wirken ein großer Brückenbauer. Nach seinen eigenen Worten war er durch sein Amt zugleich das größte Hindernis für die Einheit der Christen.
Als evangelische Christen sehen wir den Willen Christi mehr in der konziliaren Gemeinschaft der Kirchen als in der hierarchischen Gestalt einer Kirche verwirklicht. Für die ganze Christenheit war Johannes Paul II. aber ein unbeirrbarer, herausfordernder und zugleich weitherziger und liebenswerter Papst."

Ökumene ist "der" Weg der Kirche
KATHPRESS/Vatikan/Papst/Tod/Ökumene/Bilanz

Johannes Paul II. setzte sich entschieden für die Annäherung der getrennten Christen ein


Vatikanstadt, 2.4.05 (KAP) Die Verpflichtung der katholischen Kirche zur Ökumene sei unwiderruflich, sie habe in seinem Pontifikat Priorität. Die "Gespenster der Vergangenheit", die "Mauern der Trennung und des Misstrauens" müssten niedergerissen werden. Mit vielen beschwörenden Appellen hat Papst Johannes Paul II. in seinem langen Pontifikat die christlichen Kirchen zum Einsatz für die Einheit aufgerufen. Die Spaltung der Christenheit sei ein Skandal, sie widerspreche dem Willen Christi, diskreditiere die Glaubwürdigkeit der Christen und bilde ein Ärgernis für die Welt. Die Ökumene sei "der" Weg der Kirche.
Für den Papst war die Ökumene ein "vitales Anliegen", bestätigt der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper. Er drängte seine Mitarbeiter ständig, weiter voranzugehen. Insbesondere in den letzten zehn Jahren ist die Ökumene deshalb zu einem der zentralen Themen im Pontifikat Johannes Paul II. geworden. Mit Blick auf die Jahrtausendwende forcierte der Papst aus Polen die Vision der Kircheneinheit.
Nach dem ersten Jahrtausend der ungeteilten Kirche und den Trennungen im zweiten sollte das dritte Jahrtausend wieder zusammenführen. Wenn die Christenheit zum Jubeljahr schon nicht in völliger Einheit anträte, "so wenigstens in der Zuversicht, der Überwindung der Spaltungen sehr nahe zu sein", proklamierte er im Heilig-Jahr-Programm. Die römischen Millenniumsfeiern enthielten etliche ökumenische Elemente, der Gedenkakt für die modernen Märtyrer aller Kirchen am Kolosseum war einer der Höhepunkte. Und zu den stärksten Bildern des "Anno Santo" gehörte die gemeinsame Öffnung der Heiligen Pforte durch den Papst, den anglikanischen Primas und einen orthodoxen Metropoliten.
Gleichzeitig forcierte der Papst durch eine Reise-Offensive den Kontakt insbesondere zu den Kirchen des Ostens. In Rumänien betrat er 1999 erstmals ein heute mehrheitlich orthodoxes Land. Dann pilgerte er ins Heilige Land, traf in Jerusalem, Kairo und Damaskus die Kirchenführer. Selbst die zuvor nicht gerade Rom-freundliche orthodoxe Kirche von Griechenland lud den Papst ein. Und in Georgien, Armenien, Bulgarien und der Ukraine brachten die Reisen - trotz mancher Rückschläge wie jüngst in Georgien - Durchbrüche.
In den 26 Jahren hat das Pontifikat Johannes Paul II. zunehmend an ökumenischem Profil gewonnen. Zwar führte bereits 1979 eine der ersten Auslandsreisen den Papst zum Ökumenischen Patriarchen nach Konstantinopel, und auch die Besuche in Deutschland, der Schweiz und Skandinavien enthielten starke ökumenische Akzente. Aber zunächst schien der Papst aus Polen stärker mit dem Ost-West-Konflikt, mit Fragen von Menschenrechten, Gerechtigkeit und Religionsfreiheit befasst. Es ist auffallend, dass erst 1995 das große Ökumene-Lehrschreiben "Ut unum sint" - "Dass sie eins seien" - erschien.
Mit der "Wende" von 1989 hatten sich unterdessen die Beziehungen zwischen Rom und der Orthodoxie spürbar verschlechtert. Die von den Kommunisten zwangsweise in die Orthodoxie integrierten Katholiken des byzantinischen Ritus kamen aus den Katakomben - und forderten auch ihren Kirchenbesitz zurück. Eine neue Eiszeit brachte die Errichtung katholischer Diözesen in Russland - samt der Ausweisung von Priestern.
Zuletzt kam man offensichtlich wieder ins Gespräch. Über seine Auslandsbischöfe, nicht zuletzt Wiens Hilarion Alfejew, streckte das Moskauer Patriarchat seine Fühler aus. Mit den orthodoxen Serben, Rumänen, Bulgaren und auch den Griechen scheinen die Kontakte ohnehin auf einem guten Weg.
Mit den alten Ostkirchen, mit Kopten, Armeniern, Syrern und Assyrern hat der Vatikan in den letzten 30 Jahren weit reichende Gemeinsamkeits-Erklärungen verabschiedet. Und mit dem Lutherischen Weltbund wurde 1999 nach langer Arbeit das Dokument zur Rechtfertigungslehre unterzeichnet. Nicht verhehlt werden darf aber, dass es seit damals praktisch keinen Fortschritt in der Ökumene mit den Kirchen der Reformation und des Anglikanismus gibt.
Trotz vieler Dialog-Runden und Experten-Papiere herrscht an der Kirchenbasis nicht selten der Eindruck, die Ökumene mit den Protestanten trete auf der Stelle. Das gespaltene Echo auf die zum Gründonnerstag 2003 veröffentlichte Eucharistie-Enzyklika mit ihrem prinzipiellen Nein zur Abendmahlgemeinschaft vor Erreichen der Kircheneinheit machte hohe Erwartungen deutlich. Der Vatikan versuchte zu differenzieren: Ökumene geschehe auf verschiedenen Ebenen und als vielschichtiger Vorgang. Und neben dem theologischen Dialog gehöre dazu auch die konkrete Begegnung und Zusammenarbeit der Christen in den Ortsgemeinden.
Zudem gab es nach dem Konzil zunächst viel Enthusiasmus, meint Kardinal Kasper, heute gehöre Ökumene zur Routine. Kaum jemand erinnert sich daran, wie undenkbar noch 1965 all das erschienen wäre, was jetzt selbstverständlicher Alltag ist. Gerade weil man einander so nahe gekommen sei, stoße man jetzt auf einige "heiße Eisen" und größere Schwierigkeiten. Die Amtsfrage erweist sich dabei vor allem im Verhältnis zu den reformatorischen Kirchen als Stolperstein. Die strittigste Frage hat Johannes Paul II. selbst thematisiert, als er die Theologen aller Kirchen zum gemeinsamen Nachdenken über das Amt des Bischofs von Rom als "ständiges und sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit" aufforderte. Zwischenergebnisse solcher Beratungen wurden bereits vorgelegt.
In pragmatischer Weise zeigte sich etwa während der Irak-Krise, dass der Papst mittlerweile de facto als "Sprecher der Christenheit" akzeptiert ist. Das knifflige Problem besteht darin, den Abstand zwischen dieser diffusen Rolle und dem Jurisdiktionsprimat in der Sicht des Ersten Vatikanischen Konzils zu überbrücken.

Reformierte: Papst hat sich für Frieden eingesetzt
Stellungnahme von Landessuperintendent Neumann

Wien, 6. April 2005 (epd Ö) Der reformierte Landessuperintendent Mag. Wolfram C. Neumann hat das Engagement des Papstes für Frieden und Versöhnung gewürdigt. Epd Ö dokumentiert den Wortlaut der Stellungnahme, die am Montag, 4. April, veröffentlicht wurde.
„Die Evangelische Kirche H.B. wird Johannes Paul II. als einen Menschen in Erinnerung behalten, der sich stets für Frieden und Versöhnung eingesetzt hat. Deutlich war seine Stellung gegen den Irakkrieg, ebenso deutlich sein Eintreten für ein friedliches Nebeneinander von Palästinensern und Juden in je staatlicher Verschiedenheit. Beeindruckt hat er die Weltöffentlichkeit auch mit seinem Schuldbekenntnis gegenüber dem jüdischen Volk und dem Eingeständnis, dass sich auch die römisch-katholische Kirche mitschuldig an den Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes gemacht hat. Unermüdlich hat er die Auswüchse des neoliberalen Wirtschaftssystems angeprangert und sich für soziale Gerechtigkeit eingesetzt.
In diesen Punkten waren sich unsere beiden Kirchen sehr nah. Nahe gekommen sind sie sich leider in anderen Punkten nicht, wie in der Marginalisierung der Theologie der Befreiung und deren Vertreter. Schmerzlich bleibt uns in Erinnerung, dass uns unter seinem Pontifikat das „Kirchesein“ abgesprochen wurde und wir in der Frage der gegenseitigen Einladung zum Herrenmahl uns um keinen Schritt näher gekommen sind. Johannes Paul II. hat ganz sicher das Papstamt ganz neu gestaltet, indem er sich selbst zu den Menschen auf den Weg gemacht hat, um sie an ihrem Ort zu treffen. Sein Einsatz bis ins hohe, gebrechliche Alter war bewundernswert. Mit seinen Reisen hat er dem Amt des Papstes einen neuen, modernen und weltoffenen Zugang geschaffen. In seiner Person verband er eine bemerkenswerte Weltoffenheit und einen ebenso bemerkenswerten Konservatismus.
Welche Bedeutung ihm vor der Geschichte wirklich zukommt, wird erst die Zukunft erweisen, vielleicht noch zu unserer Zeit, vielleicht aber auch erst später. So ehrlich wollen wir in unserer Wahrnehmung sein.“

Kirchen würdigen Papst-Engagement für Ökumene
Stellungnahme des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich

Wien, 6. April 2005 (epd Ö) Den Einsatz von Papst Johannes Paul II. für die Einheit der Christen hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) betont. Die von der Vorsitzenden, Oberin Prof. Christine Gleixner, und ihrem Stellvertreter, dem evangelisch-lutherischen Bischof Mag. Herwig Sturm, unterzeichnete Erklärung wurde am Montag, 4. April, veröffentlicht und hat folgenden Wortlaut:
„Nach dem Heimgang von Papst Johannes Paul II. gedenkt der Vorstand des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich dankbar dieser großen Persönlichkeit und ihres Einsatzes im Dienst für die Einheit der Christen. 1983 sagte Papst Johannes Paul II. beim Ökumenischen Treffen in Wien – im Rahmen des Österreichischen Katholikentages:
,Wir alle blicken bei dieser Zusammenkunft zurück über den Lauf der Jahrhunderte, in denen Österreich durch die Wirren konfessioneller Auseinandersetzungen erschüttert wurde. Mit der schmerzhaften Erinnerung und der Bitte um Vergebung verbindet unsere Kirche gemäß dem II. Vatikanischen Konzil die ernsthafte Bereitschaft, die unheilvollen Folgen der Vergangenheit zu überwinden. Der vom Konzil ausgestreute Samen hat hierzulande bereits deutliche Wurzeln geschlagen. Der Prozess der Versöhnung unter den Christen verschiedener Traditionen hat zu sichtbaren Ergebnissen geführt. Ich möchte Sie ermutigen, in Ihren Bemühungen fortzufahren.’
In vielen fruchtbaren Initiativen fand seither diese Ermutigung ihren Widerhall; Initiativen, die auch über die Grenzen des Landes hinaus glaubwürdige Zeichen ökumenischer Zusammenarbeit in Österreich sind. Die Kirchen sind sich der vielen noch offenen Fragen bewusst, dennoch wollen sie heute der bisherigen Entwicklung und des Beitrages von Papst Johannes Paul II. dankbar gedenken. Mit Hoffnung und Zuversicht wollen sie den eingeschlagenen Weg fortsetzen.“

Johannes Paul II. hat „bahnbrechende Schritte gesetzt“
Ökumenische Bilanz seines Pontifikats nicht eindeutig – Stimmen zum Tod Johannes Pauls II.

Wien, 6. April 2005 (epd Ö) Die evangelischen Kirchen „teilen die Trauer der römisch-katholischen Christinnen und Christen um einen Papst, der sich mit ganzer Kraft für eine innere Stärkung der Kirche und für ihren glaubwürdigen Dienst in der Welt eingesetzt hat“. Das schreibt der lutherische Oberkirchenrat Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Furche“.
Bünker stellt fest, im Verhältnis der christlichen Kirchen zueinander und im Gespräch der Religionen habe Johannes Paul II. „bahnbrechende Schritte gesetzt“. So habe er sein eigenes Amt ins Zentrum der Auseinandersetzungen gerückt. Allerdings, so Bünker, falle die ökumenische Bilanz seines Pontifikats nicht eindeutig aus. Wenn daran festgehalten werde, dass das Papstamt auf göttlichem Recht beruht und „so Lehrvollmacht und Jurisdiktionsprimat über die gesamte Kirche postuliert werden, kann es keine Verständigung mit Evangelischen über einen Petrusdienst geben“. Der Oberkirchenrat erklärt in seinem Artikel: „Nach evangelischem Kirchenverständnis ist ein zentrales Leitungsamt nicht notwendig.“

Bischof Sturm: Der Papst hat vielen Menschen Hoffnung geschenkt
„Bei diesem Papst kann man sagen, dass er nun schauen darf, wonach sein Herz ein Leben lang gebrannt hat“, sagte Bischof Mag. Herwig Sturm in seiner Predigt im Gottesdienst am 3. April in der Martin-Luther-Kirche in Wien-Währing. Der Bischof hob den großen Erfolg Johannes Pauls II. in seinen spirituellen Bemühungen hervor und gedachte des am Vorabend verstorbenen Papstes in einem Gebet. Sturm dankte für sein mutiges Wirken auch im Bereich der Politik, das vielen Menschen Hoffnung geschenkt habe.
Papst Johannes Paul II. habe die römisch-katholische Kirche „mit enormer Kraftanstrengung wieder zurückgerufen zu ihren ureigensten Wurzeln, er hat die katholische Identität gestärkt und hat seine Kirche wieder zu einer selbstbewussten, straffen Institution gemacht. Zugleich hat er die Hand weit ausgestreckt zum Dialog.“ Das erklärte der steirische Superintendent Mag. Hermann Miklas zum Tod des Papstes. Der Superintendent räumte ein: „Doch das Bemühen um Wahrung der katholischen Identität konnte für uns andere in diesem Dialog mitunter auch belastend sein.“
Dennoch sei gerade in Österreich und insbesondere in der Steiermark unter dem Pontifikat Johannes Pauls II. „vieles an gegenseitigem Vertrauen gewachsen“. Miklas erinnerte in diesem Zusammenhang an den ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Christuskirche in Salzburg mit dem Papst und dem damaligen evangelischen Bischof D. Dieter Knall sowie an die Zweite Europäisch-Ökumenische Versammlung in Graz, die unter dem Pontifikat Johannes Pauls II. stattgefunden hat.

Metropolit Staikos: Dialog sollte fortgesetzt werden
Das große ökumenische Engagement Johannes Pauls II. würdigte auch der griechisch-orthodoxe Metropolit Dr. Michael Staikos und verwies darauf, dass die erste ökumenische Auslandsreise den Papst nach Konstantinopel geführt habe. Für ebenso bedeutsam halte er die Unterzeichnung der Augsburger Erklärung zur Rechtfertigungslehre mit den lutherischen Kirchen. Für die Zukunft erhofft sich Staikos eine Fortsetzung des begonnenen Dialogs zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen.

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