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Oberwart: Ökumenische Gedenkfeier für die Roma-Attentatsopfer

Gedenken am 1. Februar u.a. mit Wiener Weihbischof Scharl, burgenländischem Superintendenten Jonischkeit und Romaseelsorger Platzer

Gedenkkreuz zum Anschlag 1995 in Oberwart

 

Die Romapastoral der Diözese Eisenstadt gedenkt am Sonntag (1. Februar, 14.30 Uhr) des Attentats von Oberwart 1995. In der Nacht von 4. auf 5. Februar 1995 wurden vier junge Volksgruppenangehörigen der Roma - Josef Simon, Peter Sarközi sowie Karl und Erwin Horvath - von einer Rohrbombe getötet. An der Gedenkfeier bei der Gedenkstätte "Am Anger" in Oberwart nehmen u. a. Mitglieder der Volksgruppe, der in der Österreichischen Bischofskonferenz für die Romaseelsorge zuständige Weihbischof Franz Scharl, der burgenländische Superintendent Robert Jonischkeit und Romaseelsorger Matthias Platzer teil.

 

Die traditionelle Mitwirkung von Jugendlichen an der Gestaltung hat in diesem Jahr angesichts entdeckter rassistischer Beschmierungen im Vorjahr besondere Bedeutung, sagte Manuela Horvath, Leiterin der Romapastoral, im Kathpress-Interview. Einige Jugendliche halfen, die rassistischen und verfassungswidrigen Graffitis in einer Unterführung nahe der Gedenkstätte zu überdecken.

 

Im Juni 2025 entdeckte Horvath die antisemitischen Schmierereien und Hakenkreuze. Nun sind dort eine von Schülern des zweisprachigen Bundesrealgymnasiums Oberwart gemalte Friedenstaube, Herzen oder die Aufschrift "mirnipe" (Friede in Romanes) zu finden.

 

"Natürlich findet man in vielen Unterführungen solche Schmierereien, die gegen das Verbotsgesetz verstoßen. Aber in der Anzahl und vor dem Hintergrund, dass die Unterführung für die Agape der Gedenkfeier '80 Jahre Kriegsende' neu grundiert und sauber gemacht wurde, war der Akt plakativ", so Horvath, selbst Romni.

 

Die Beteiligung der Jugendlichen stehe für "die Weitergabe der Erinnerung an kommende Generationen und für die gemeinsame Verantwortung junger Menschen, sich gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt zu positionieren", so Horvath, die das Schulprojekt im Vorjahr leitete.

 

Auch 2017 initiierte sie ein solches Projekt und übermalte mit Schülerinnen und Schülern rechtsradikale Symbole, die im Ort entdeckt wurden. Die Beiträge der Jugendlichen bei der Gedenkfeier am Sonntag spannen einen Bogen zwischen 1945 und Heute, so Horvath, die als 10-Jährige zwei ihrer Cousins bei dem Attentat verloren hat. "Auch nach so vielen Jahren ist es jedes Jahr eine emotional anstrengende Herausforderung, diese Gedenkfeiern auszurichten", sagte Horvath, die seit 2016 Leiterin der Romapastoral der Diözese Eisenstadt ist.

 

In der Nacht auf den 5. Februar 1995 tötete eine Rohrbombe die vier Männer, die eine Tafel mit der Aufschrift "Roma zurück nach Indien" entfernen wollten, die der Bombenbauer Franz Fuchs als Sprengfalle vorbereitet hatte. "Und noch immer wird im Stillen und auch teils gar nicht still rechtes Gedankengut in der Nähe der Romasiedlung in Oberwart verbreitet, wo das tragische Attentat passiert ist. Darauf wollen wir am Sonntag aufmerksam machen", so Horvath. Auch Kommentare auf Social Media unter volksgruppenspezifischen Einträgen seien beunruhigend. "Es ist sehr tragisch, in welche Richtung wir hier zusteuern", bedauerte Horvath.

 

Die Gedenkveranstaltung will aber auch ein Zeichen für das gute Zusammenleben von Angehörigen der Volksgruppe der Roma und der Mehrheitsbevölkerung sein - speziell im Burgenland, wo ca. 4.000 Roma leben. Im ökumenischen Gebet soll die Veranstaltung "einen gemeinsamen Raum des Innehaltens und der Verbundenheit über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg schaffen und die Opfer in einem Geist des Respekts, der Solidarität und des friedlichen Miteinanders würdigen", heißt es in der Ankündigung. Am Ende der Veranstaltung werden gemeinsam Grabkerzen entzündet und niedergelegt. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkfeier von der österreichischen Roma-Band Romano Rath.

 

Positiv hob Horvath hervor, dass die Diözese Eisenstadt bereits 1995 das Referat der Romapastoral errichtet hat: "Damit ist unserer Diözese gelungen, dass unsere Volksgruppe sich auch im kirchlichen Kontext wiederfinden kann." Lobende Worte fand sie auch für Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, der sehr darauf bedacht sei, die Volksgruppe bei der Gestaltung diözesaner Feste einzubinden. Die von der Romapastoral ausgerichteten Gedenkfahrten oder auch die traditionelle Mariazeller Wallfahrt der Roma würden das Miteinander weiter stärken.

 

 

Quelle: kathpress

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