"Pro Oriente" will Vernetzung im orthodox-katholischen Dialog stärken

Die Stiftung "Pro Oriente" will den katholisch-orthodoxen Dialog künftig stärker vernetzen und digital ausbauen. Maßnahmen dazu wurden bei einer Arbeitssitzung der Dialogkommission zu Wochenbeginn im Wiener Schottenstift erarbeitet. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der Online-Datenbank orthcath.net sowie Pläne zur besseren Verbindung unterschiedlicher Dialoginitiativen in Europa und darüber hinaus. Die Plattform soll bereits erarbeitete Dokumente des katholisch-orthodoxen Dialogs mehrsprachig bündeln und als Arbeitsgrundlage für weitere ökumenische Prozesse dienen.
"Pro Oriente"-Präsident Clemens Koja betonte die Bedeutung des Formats als geschützten Raum für Austausch. Die Kommission habe ihr Profil weiter geschärft, insbesondere mit Blick auf neue Themenfelder sowie die Auswertung bisheriger Dialogergebnisse. Dank sprach Koja dem Gastgeber der Tagung, dem Abt des Schottenstifts Nikolaus Poch, für die Unterstützung aus. Die Arbeitsatmosphäre im Kloster habe wesentlich zum Gelingen der Beratungen beigetragen.
Abt Poch würdigte laut Mitteilung das Engagement der Kommissionsmitglieder von "Pro Oriente" für die ökumenische Annäherung der Kirchen. Die Zurverfügungstellung des Schottenstifts für die Tagung sei Ausdruck der Verbundenheit mit diesem Anliegen und solle die Dialogarbeit auch künftig unterstützen.
Die kirchliche Stiftung "Pro Oriente" engagiert sich seit 1964 für die Annäherung zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen sowie orientalisch-orthodoxen Kirchen. Sie setzt dabei auf theologische Dialoge, Versöhnungsinitiativen sowie Bildungs- und Kommunikationsprojekte.
Quelle: kathpress

