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Ökumenischer
Rat der Kirchen in Österreich |
| < START | Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zur bevorstehenden Gründung einer österr. Bioethik-Kommission |
Der Vorstand des ÖRKÖ gibt zur Gründung einer nationalen Bioethik-Kommission und der Bestellung ihrer Mitglieder folgende Erklärung ab: Die Bedeutung und Komplexität der bioethischen Probleme für die Zukunft der Gesellschaft erfordert eine breite Einbindung der verschiedenen Gesichtspunkte und einen transparenten Beratungsvorgang. Analog zu Vereinbarungen bereits bestehender Ethikkommissionen in Krankenanstalten haben Personen, die bei einem konkreten Beratungsgegenstand unmittelbar Partei sind, ihr Stimmrecht bzw. den Vorsitz zurückzulegen. Dies ist insbesondere zu beachten bei Univ.Prof. DDr. Johannes Huber, der sich in der Öffentlichkeit eindeutig positioniert hat. Politische Verantwortung hat für einen freien ethischen Diskurs die Rahmenbedingungen zu schaffen, sie darf aber nichtdie Ethikkommission als Feigenblatt für bereits getroffene oder beabsichtigte Entscheidungen benützen. Die Gesellschaft hat ein Recht darauf, von Anfang an, andiesem Vorgang Anteil zu nehmen; denn nur so kann es zu einem verantwortlichen und umfassenden Konsens kommen. Oberin Christine Gleixner, Vorsitzende des ÖRKÖ Bischof Mag. Herwig Sturm, Stv. Vorsitzender des ÖRKÖ. Wien, 16.5.2001 |
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